Vratislavia Cup 2018

Dieses Jahr waren wieder die Hamburger – wie im letzten Jahr – vertreten, doch diesmal in einer noch größeren Besetzung. Mit Nora vom Alster-Dojo, Koki, Soichiro und Akihiko vom Koan-Kendojo und Tobias vom TH-Eilbeck entsendete Hamburg eine wettkampferfahrene Gruppe. Den ersten Dämpfer gab es leider gleich zu Beginn auf der Hinfahrt nach Wroclaw: durch einen schweren Autounfall wurde die Autobahn bei Schwarzenbek vollständig gesperrt, sodass die Fahrt erst mit großer Verspätung fortgesetzt werden konnte. Die Gruppe erreichte dann ihr Ziel erst gegen 04.30 Uhr und bekam so nur ein paar Stunden Schlaf bis zum Start des Turniers, welches mit der Kategorie Einzelwettkämpfe begann.

Das Turnier fing mit dem Einzel der Frauen an, sodass Nora gleich zu Beginn gekämpft hat. Sie konnte sich souverän aus ihrem Pool heraus kämpfen, hatte jedoch danach in der ersten KO-Runde gegen die ehemalige, langjährige Nationalkämpferin Anna das nachsehen. Bei den Männer konnten sich Akihiko, Koki und Tobias aus ihren Pools heraus kämpfen. Soichiro hat trotz guter Leistung nur knapp den Einzug in die KO-Runde verpasst. Tobias und Akihiko trafen in der ersten KO-Runde auf einander und Akihiko konnte sich danach bis ins Viertelfinale durch kämpfen und hat hier knapp den Einzug ins Halbfinale verpasst. Ähnlich erging es auch Koki, der im Viertelfinale auf Tino traf. Tino sicherte sich mit einem Punkt Vorsprung den Sieg. Am Ende des Tages verlieh die Kampfrichterjury Akihiko für seine überzeugenden Kämpfe den Kampfgeistpreis (Kantosho). Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen mitten im Zentrum von Wroclaw, jedoch nicht ohne danach noch gemeinsam mit den polnischen Freunden das Tanzbein zu schwingen.

Am Sonntag stand das Team-Turnier an und Nora und Tobias starteten als Team Holsten Hamburg, während das Team Astra aus Koki, Akihiko und Soichiro bestand. Beide Teams konnten sich aus ihren Pools heraus kämpfen, wobei besonders zu erwähnen ist, das Nora und Tobias dies trotz Unterzahl geschafft haben. Im Achtelfinale trafen Nora und Tobias auf das Frauen Team aus Manchester und unterlagen mit nur einem Punkt. Das Team Astra hingegen bezwang auf seinem Weg ins Halbfinale unter anderen die sehr starken Teams aus Warschau (WKK) und Danzig (Furokan). In einem sehr spannenden Halbfinale gegen das internationale Team Octopus, bestehenden aus aktuellen sowie ehemaligen Mitgliedern der französischen und polnischen Nationalmannschaften it nur einem Punkt unterschied hatten die Hamburger das Nachsehen, in diesem Kampf der zwei mehr als ebenbürtigen Mannschaften. Das Team Turnier gewann dann Octopus und so endete ein spannendes, anstrengendes und schönes Wochenende und alle Hamburger möchten dann auch wieder im nächsten Jahr dabei sein.

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